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Natura Nova – traditionelle europäisch bewährte Rezepturen
Natura Nova – traditionell europäisch bewährte Rezepturen

Natura Nova

Entdecke Natura Nova: sorgfältig zusammengestellte Rezepturen auf Basis traditionell bewährter europäischer Kräuter.

Statt kurzfristigen Trends setzen wir auf klare, nachvollziehbare Inhaltsstoffe und eine bodenständige, europäische Pflanzenkunde.

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Unreife Oliven und Olivenbaum-Blätter in sattem Grün

Zwei Blätter im Visier der Forschung: Was Weissdorn und Olivenblatt beim Blutdruck zeigen

Weissdorn und Olivenblatt gelten beide seit Langem als Pflanzen fürs Herz. 2025 sind dazu zwei bemerkenswerte neue Studien erschienen, die zeigen, wie beide Pflanzen im Zusammenhang mit dem Blutdruck untersucht wurden. Ein Blick auf die Ergebnisse.

Wie eine heimische Heckenpflanze und ein mediterraner Baum zusammenfinden

Weissdorn wächst in Hecken und an Waldrändern quer durch Mitteleuropa und ist seit über hundert Jahren als "Herzpflanze" bekannt. Olivenblätter stammen aus einer ganz anderen Welt: der mediterranen Küche und Kräutertradition, wo Olivenöl, -blätter und -früchte seit der Antike dazugehören. Zwei sehr unterschiedliche Pflanzen also – die 2025 im selben Forschungsfeld für Aufmerksamkeit sorgten: dem Blutdruck.

Was eine grosse neue Studienübersicht zu Weissdorn zeigt

Ein Forschungsteam aus Ungarn hat 2025 erstmals sechs Studien zu Weissdorn und Blutdruck systematisch zusammengefasst – mit insgesamt 428 Teilnehmenden über eine Dauer von zwei bis sechs Monaten.

Frage Antwort
Wie viele Studien wurden ausgewertet? 6 Studien, 428 Personen
Wie viel Weissdorn wurde eingenommen? 250–1200 mg pro Tag
Wie stark sank der obere (systolische) Blutdruckwert? Im Schnitt um 6,65 mmHg gegenüber Placebo
Und der untere (diastolische) Wert? Ebenfalls tiefer, mit etwas grösserer Schwankungsbreite

Ein Rückgang von rund 6,65 mmHg beim oberen Wert gilt in der Medizin als klinisch spürbar. Die Forschenden werteten dafür Studien mit Tagesdosen zwischen 250 und 1200 mg aus – eine Bandbreite, die das gesamte Spektrum gängiger Weissdorn-Präparate abdeckt und zugleich zeigt, in welche Richtung weitere, grössere Studien die Wirkung künftig noch genauer eingrenzen können.

Was eine neue, deutlich grössere Studie zu Olivenblatt zeigt

Bei Olivenblatt liefert seit November 2025 die bislang umfangreichste Studie neue Erkenntnisse: 621 Teilnehmende an mehreren Zentren, mit einer 24-Stunden-Blutdruckmessung statt einer einzelnen Messung im Sprechzimmer – ein methodisch besonders sorgfältiger Ansatz.

Studie Ergebnis
Grosse Studie, 2025 (621 Personen) Oberer Wert sank um 6,4 mmHg – deutlich mehr als unter Placebo
Studienübersicht, 2025 (bei 1000 mg täglich) Oberer Wert −11,45 mmHg, unterer Wert −4,65 mmHg
Studienübersicht, 2021 Oberer Wert im Schnitt −3,86 mmHg, bei Bluthochdruck-Betroffenen deutlicher

Mit ihren 621 Teilnehmenden und der 24-Stunden-Messung setzt die neue Studie einen methodischen Massstab für künftige Forschung zu Olivenblatt und liefert die bislang belastbarste Einzelevidenz zu diesem Thema.

Wie die beiden Pflanzen wirken könnten

Bei Weissdorn stehen bestimmte Pflanzenstoffe (Procyanidine) im Fokus, denen eine gefässentspannende Wirkung zugeschrieben wird. Bei Olivenblatt ist es vor allem der Stoff Oleuropein, dem eine ähnliche Eigenschaft nachgesagt wird. Beide gehören zur grossen Familie der Pflanzenstoffe mit antioxidativer Wirkung, wie man sie auch aus Olivenöl, Beeren und vielen Kräutern kennt. Erste Zell- und Tierstudien liefern dazu bereits aufschlussreiche Ansätze; weiterführende Forschung am Menschen wird das Bild in den kommenden Jahren weiter schärfen.

Traditionelle Verwendung und aktuelle Blutdruckforschung ergänzen sich

Die Europäische Arzneimittel-Agentur erkennt Weissdorn offiziell als "traditionelles pflanzliches Mittel" an – auf Basis langjähriger Erfahrung mit vorübergehendem Herzklopfen, leichtem Stress und als Einschlafhilfe. Die 2025 publizierten Blutdruckdaten stellen einen eigenständigen, neueren Forschungsstrang dar, der neben dieser traditionellen Einordnung steht und das Bild von Weissdorn als vielseitig untersuchter Pflanze zusätzlich bereichert.

Für wen sich vorab ein ärztliches Gespräch lohnt

Weissdorn und Olivenblatt werden meist gut vertragen; gelegentlich berichten Anwenderinnen und Anwender von Magenbeschwerden oder Kopfschmerzen. In folgenden Situationen empfiehlt sich vorab eine Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt:

Situation Worauf es ankommt
Blutdruckmedikamente Die Wirkungen können sich addieren
Herzmedikamente wie Digoxin Wechselwirkungen mit Weissdorn sind beschrieben
Schwangerschaft und Stillzeit Ärztliche Rücksprache empfohlen
Kinder und Jugendliche Anwendung nach ärztlicher Einschätzung
Blutverdünnende Mittel Wechselwirkungen mit Olivenblatt sind beschrieben

Wer neu mit einem pflanzlichen Präparat startet und bereits Blutdruckmedikamente einnimmt, profitiert davon, die eigenen Werte in den ersten Wochen etwas regelmässiger zu erfassen – so lässt sich der persönliche Verlauf gut nachvollziehen und mit der nächsten ärztlichen Kontrolle besprechen. Bei anhaltend hohem Blutdruck, Brustschmerzen oder Atemnot ist eine ärztliche Abklärung in jedem Fall der richtige erste Schritt.

Wie europäische Kräutertradition beide Pflanzen zusammenbringt

In der europäischen Pflanzenkunde stehen Weissdorn und Olivenblatt selten allein – meist werden sie mit weiteren bewährten Kräutern kombiniert. Wer eine solche Kombination aus mehreren europäischen Pflanzen sucht, findet sie in der essentia-Linie von Natura Nova.

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Herz essentia vereint Weissdorn, Olivenblatt, Melisse, Rosmarin, Lavendel und Schafgarbe in einem 500-mg-Pflanzenkomplex pro Kapsel – ergänzt mit Thiamin (Vitamin B1), das zu einer normalen Herzfunktion und einem normalen Energiestoffwechsel beiträgt.

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Was 2025 gezeigt hat

Für beide Pflanzen ist 2025 ein starkes Forschungsjahr: Für Weissdorn liegt erstmals eine systematische Zusammenschau vor, für Olivenblatt die bislang umfangreichste Einzelstudie mit 24-Stunden-Messung. Beide zeigen spürbare Effekte auf den oberen Blutdruckwert und liefern damit eine wertvolle Grundlage für die nächste Forschungsgeneration, die diese Ergebnisse in noch grösserem Rahmen bestätigen dürfte. Für alle, die sich für pflanzliche Unterstützung im Rahmen eines herzbewussten Alltags interessieren, ist 2025 damit ein Jahr mit einer besonders soliden neuen Datenlage – und ein guter Anlass, das Thema Blutdruck aktiv mit einer Fachperson anzugehen.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel dient ausschliesslich der allgemeinen Information und stellt keine medizinische Beratung dar. Er ersetzt weder eine ärztliche Diagnose noch eine Therapie. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Personen mit Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder unter Medikation sollten die Einnahme pflanzlicher Präparate vorgängig mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt besprechen.

Quellen

  • Szikora Z, Mátyus RO, Szabó BV, Csupor D, Tóth B. Hawthorn (Crataegus spp.) Clinically Significantly Reduces Blood Pressure in Hypertension: A Meta-Analysis of Randomized Placebo-Controlled Clinical Trials. Pharmaceuticals 2025;18(7):1027. DOI: 10.3390/ph18071027
  • Lamti F, et al. Efficacy of olive leaf extracts in controlling blood pressure in hypertensive patients: a double-blind randomized clinical trial. J Hypertens 2025;43(11):1878–1884. PubMed
  • Efficacy of Olive Leaf Extract in Improving Blood Pressure in Pre-Hypertensive and Hypertensive Individuals: A Systematic Review and Meta-Analysis. Phytotherapy Research 2025. DOI: 10.1002/ptr.8509
  • Olive leaf extract effect on cardiometabolic profile among adults with prehypertension and hypertension: a systematic review and meta-analysis. PeerJ 2021;9:e11173.
  • European Medicines Agency, Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC). Assessment report on Crataegus spp., folium cum flore. EMA/HMPC/159075/2014.
  • Info Flora – Das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora: Crataegus monogyna
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